Neben dem Essen und Feiern haben wir es tatsächlich auch noch geschaft, die einen oder anderen Städte zu besuchen und die Natur geniessen.
Städte-Highlights:
Nach Guanajuato und Guadalajara haben wir bereits zwei der schönsten Kolonialstädte gesehen und sind daher ein wenig verwöhnt!
San Miguel de Allende
| Nach einem kurzen Regenschauer...! |
Taxco
Die Stadt ist bekannt für ihre vielen Silberminen und daher voller Schmuckläden... armer Leandro!! :-)
Oaxaca
Oaxaca und ihre Umgebung ist voller Märkte und Kunsthandwerkläden. Wir essen uns einmal durch die Spezialitäten der Stadt (von der "mexikanischen" Pizza bis zu den Heuschrecken:-) und geniessen bei einem Tee die Atmosphäre am lebendigen Zocàlo. Von A nach B kommt man hier mit einem "Collectivo" (Sammeltaxi). Wenn man zu viert eng-aneinander-gekuschelt sitzt und der Fahrer tatsächlich für den nächsten Fahrgast anhaltet, fragt man sich wirklich, wo der noch Platz haben soll...:-)
Einen Nachmittag verbringen wir auf der weitläufigen Anlage auf dem Monte Alban und geniessen die wunderschöne Aussicht auf die Stadt.
| Anscheinend der grösste Baum der Welt... Er ist die Hauptattraktion in El Tule, wo unser Campingplatz liegt. |
San Cristobal de las Casas
Mit Jeans, T-shirt, gekämmten Haaren und Schuhen an den Füssen, fühlen wir uns hier schon fast wie Aussenseiter :-)
Es scheint, dass viele, die zum 21. Dezember zu einer "Weltuntergangsparty" gepilgert sind, hier hängengeblieben sind. ;-) Aber man kann es ihnen auch nicht verübeln. San Cristobal ist voller einladender Caffes, Kopfsteinpflasterstrassen, wunderschönen Kolonialhäusern, kleinen Kunstandwerkläden und eingebetet in ein wunderschönes Tal auf fast 2000 M.ü.M.
Natur-Highlights:
El Rosario: Santuario Mariposa Monarcha
Hier überwintern Millionen von Schmetterlingen! Wir laufen mit einem Guide ca. 2 km steil den Berg rauf zu einem Waldstück, das auf 3600 m liegt. Wir sehen zuerst immer wieder vereinzelte Schmetterlinge, aber noch nichts von wegen Millionen... Am Ziel angekommen bemerken wir zuerest nur Bäume mit vielen braunen Blättern. Wir müssen dann aber erstaunt feststellen, dass es alles Schmetterlinge sind! Je mehr die Sonne kommt, desto lebendiger werden die kleinen Tierchen, bis wir rund um uns herum nur noch Orange sehen und die Luft vom Flattern erfüllt ist!
Nevado de Toluca
Mit Alfonso geht es auf knapp 4000 Meter! Es raucht ein wenig schwarz hinten raus, aber ansonsten meistert er die steile Anfahrt auf der unasphaltierten Strasse super! Zu Fuss geht es anschliessend auf ca. 4500 m zum Gipfel. Wir kommen bei dieser Höhe nicht ganz so schnell voran und brauchen die eine oder andere Pause. Der Blick oben in den Krater mit seinen zwei Seen entschädigt aber die Anstrengung!!
| Aussicht auf den Nevado de Toluca von unserem Campingplatz aus. |
Grutas de Cacahuamilpa
Leider kann man die Grotten nicht alleine besichtigen, sondern muss an einer Tour teilnehmen. Diese dauert etwa 1.5 Stunden und ist natürlich nur auf Spanisch. Eine Tour kann oft interessant sein... leider trifft das auf diese nicht wirklich zu... Über die Geologie oder Entstehung wissen wir jetzt nicht mehr, dafür könnten wir euch erklären, welche Namen die einzelnen Formationen haben. Vom Adler über Gorilla bis zur Champagnerflasche, die Mexikaner waren sehr originell :-)
Die Grotten selber sind aber wirklich beeindruckend und bis zu 250 m hoch! Wir schalten auf "Durchzug" und geniessen die Umgebung.
Hierva de Agua
Das Wasser in den Pools ist zwar kalt, aber zu einladend um nicht hineinzuspringen :-)